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Die Vielfalt unserer Fluggelände von einfachen Übungshängen, bis hoch zu den alpinen Startplätzen im Nationalpark Hohe Tauern, ermöglicht die Durchführung der gesamten Flugausbildung in unserem Fluggebiet. Vom Anfänger bis zum Profi.

Zell am See

Die Schmittenhöhe verfügt über Startplätze in allen Himmelsrichtungen bis knapp unter 2.000 m Meereshöhe. Man erreicht sie mit einer Gondelbahn aus den Schmittental in Zell am See. Der Landeplatz liegt zwischen Zell am See und Kaprun unmittelbar südlich des Bahnhofes Fürth (Pinzgauer Bahn) und westlich der Kapruner Landesstraße. Der Höhenunterschied beträgt 1.200 m. Bei Ostwind kann man auch über die Sonnalm mit herrlichem Ausblick auf dem Zeller See nach Maishofen fliegen. Beste Zeit: Mai bis Oktober.

Die Schmittenhöhe ist der Ausgangspunkt für ausgedehnte Streckenflüge, wobei im Sommer regelmäßige Distanzen von über 200 km zurückgelegt werden. Das besondere dabei ist, dass man die ersten 20 km bis Mittersill ohne Talquerung fliegen kann, 40 km Ziel- und Rückflüge sind daher auch für Streckenflug Einsteiger relativ einfach zu bewältigen. Dieser sogenannte „Pinzgauer Spaziergang“ wird auch mit Tandemschirmen regelmäßig beflogen.

Saalbach Hinterglemm

Hinterglemm zeichnet sich durch besonders gute Flugmöglichkeiten im Winter aus. Bei Süd bis Ostwinden wird normalerweise vom Zwölferkogel (ca. 2.000 m) gestartet, bei West bis Nordwestwinden startet man am besten vom Schattberg Westgipfel (ca. 2.100 m). Bereits ab Februar findet man eine gute Thermik. Wenn man zum Schifahren nach Saalbach kommt, sollte man daher den Gleitschirm immer dabei haben. Der Landeplatz befindet sich ca. 100 m östlich der Talstation des Zwölferkogelliftes.

Im Sommer startet man am besten vom Schattberg in Saalbach. Es kann sowohl nach Norden als auch nach Süden gestartet werden. Das Fluggebiet zeichnet sich durch besonders früh einsetzende Thermik aus. Bereits ab 10 Uhr kann man über die Gipfel des Glemmtales fliegen. Der Landeplatz befindet sich zwischen Saalbach und Hinterglemm, rechts gleich nach dem Ortsende von Saalbach. Aufgrund von starker Thermik im Bereich des Landeplatzes entstehen am Nachmittag schwer kalkulierbare Bedingungen. In den Sommermonaten sollte im Glemmtal daher nur am Vormittag geflogen werden.

Leogang

Der Startplatz befindet sich auf der Ostseite des Asitzkogels (ca. 1.900 m). Es kann daher nur bei Ostwind vernünftig gestartet werden. Der Landeplatz befindet sich ca. 200 m westlich der Talstation Asitz Bergbahnen.